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Das Bergmassiv des Supramonte auf Sardinien erstreckt sich über ca. 35.000 Hektar und umfasst die Territorien von Oliena, Orgosolo, Urzulei, Dorgali und Baunei.
Die Staatliche Strasse S.S. 125, auch „Orientale Sarda“( Ostsardische Strasse) genannt, trennt den Bergischen Supramonte (Oliena, Orgosolo, Urzulei) vom dem der Meeresseite (Dorgali und Baunei).
Im Gebiet des Supramonte besteht ein reichhaltiges Exkursionsangebot. Uralte Ziegenpfade, Schotterwege, Waldpfade und -wege und Naturtreppen aus Wacholderholz machen aus dieser herrlichen Naturoase des Supramonte - Gebirges eines der interessantesten und vielfältigsten Wandergebiete Sardiniens. Trekkingfreunde, Pflanzen- und Tierliebhaber haben hier ihre helle Freude, wenn sie unter anderem Muflons und Steinadler, majestätische Steineichen, Erdbeerbäume und wilde Terpentin-Pistazien bewundern können.
In der Gegend des Supramonte von Urzulei findet man Wasserfälle, wertvolle Quellen, imposante Höhlen und Grotten, erstaunliche Überreste aus der Nuraghenzeit, suggestive natürliche Monumente, wie zum Beispiel der 22 km lange vom „Rio Flumineddu“ gegrabene Canyon, woraus die „Gola di Su Gorroppu“, die Gorropu - Schlucht mit ihren bis über 400 m steil aufragenden Felswänden entsteht; sie befindet sich an der Grenze zum Supramonte von Orgosolo, dieser bekommt seinen Namen von der Ortschaft, die dank ihrer Wandgemälde sehr bekannt ist. Der staatliche Wald von Montes, ein Primärwald mit Jahrhundert alten, nie gefällten Steineichen, bedeutet ein unbezahlbares Schauspiel im Supramonte von Orgosolo.
Nicht weniger beeindruckend ist der Supramonte auf der Meerseite: die Küste ist ein Wechselspiel von steilen Felswänden, Einschnitten und Buchten. Das kristallklare Wasser umspült die Buchten des Golfes von Orosei bis hin zu den bezaubernden Stränden wie zum Beispiel Cala Fuili und Cala Luna.