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Pflanzen- und Tierwelt

Mehr noch als in anderen Gebieten Sardiniens, hat man in der Ogliastra die Möglichkeit, in eine noch unberührte und wilde Natur einzutauchen. Der Bosco Selene (Selene-Wald) vor den Toren von Lanusei ist ein Eichenwald mit Spazier- und Wanderwegen, auf denen man natürlich auch Fahrradfahren kann. Hier wachsen Pappeln, Kastanien und viele Arten der mediterranen ‚macchia’.

Interessant auch die Gegenwart der ‚digitalis purpurea’, eine Pflanze mit eigenartigen violetten Blüten; bis vor einiger Zeit wurde wegen ihrer herzkräftigenden Eigenschaften genutzt.
In der ‚Oasi faunistica del cervo sardo’(Naturschutzgebiet des sardischen Hirsches) im Supramonte von Urzulei (47 km vom Hotel) bestehen zahlreiche Überreste des jahrhundertealten Eichenwaldes mit majestätischen Wacholderbäumen, sehr seltenen wilden Orchideen, Pfingstrosen und zahlreichen Pflanzen- und Tierarten.
Hier kann man den Flug des sardischen Habichts und des Königsadlers beobachten.

Es ist zudem das natürliche Habitat von Muflons, Wildschweinen, Wildkatzen, Mardern und Füchsen. Dieser Ort wurde für die Wiedereinführung des Sardischen Hirsches in den Supramonte ausgewählt.

Und schließlich der Naturpark des Gennargentu mit einer vielfältigen Vegetation mit zahlreichen Spezies: Gräser, Thymianwiesen, Korkeichenwälder, mediterrane ‚macchia’ mit Steineichen, Meerkirschbäumen, Wacholder, Terpentin- , Oliven- und Johannisbrotbäumen. Hier blühen u. a. Serafini-Rosen, Fingerhut und Pfingstrosen. Für viele Tierarten existieren sardische Varianten, die es nur hier gibt, so wie Mufflons, Mönchsrobben, Dam-und Edelhirsche, Wildschweine, Wildkatzen, Marder, Siebenschläfer, Rebhühner, mehrere Geierarten und Greifvögel.

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