
Das Gebirgsmassiv des Gennargentu beginnt im Landesinneren und zieht sich bis zur Ostküste Sardiniens. Um die einmaligen Naturschönheiten und biologischen Ressourcen zu erhalten, wurde 1998 der Nationalpark des Gennargentu gegründet. Hier findet man die schroffsten und wildesten Landschaften Sardiniens.
In den gebirgigen Gegenden des Nationalparks gibt es echte natürliche Monumente, wie die Gorroppu-Schlucht, der Krater „Su Suercone“ und die Karstlandschaft von „Su Sterru“, hundertjährige Steineichenwälder, Eiben und die typische Macchia des Mittelmeeres; zwei wichtige Flüsse sind der Cedrino und der Flumendosa.
Auch die Tierwelt, die hier ihr natürliches Habitat findet, ist reich an Arten, die in vielen anderen Gebieten ausgestorben sind, wie Muflons und der Sardische Hirsch, die Sardischen Rebhühner, Falken, Mönchs- und Lämmergeier. Die blütenprächtigen Pflanzen wie die Pfingstrose und „Serafini“-Rose bilden wundervolle Akzente in den Bergen Sardiniens.
Bei einem Ausflug auf den höchsten Berg, Punta La Marmora (1834 m) wird man fasziniert sein vom Flug der Raubvögel, kleinen Gruppen von Muflons und den einzigartigen Panoramen, die diese wilde noch fast unberührte Landschaft bietet.
Es fehlt nicht an interessanten Wanderwegen oder Routen für Geländewagen, um auf Exkursionen in die abwechslungsreiche und faszinierende Natur einzutauchen oder um archäologische Funde reich an Geschichte und Mystik zu bewundern.