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In den Bergen der Ogliastra gibt es noch viele Schäfer und Hirten, die heute noch in einer archaischen Welt leben. In ihren “ovili“, den traditionellen Hütten, bereiten sie mit den typischen Produkten der Gegend für ihre Besucher Essen im Freien zu.
Die Struktur der ’pinnettos’ (Hirtenhütten in den Bergen) erinnert an die Hütten aus der Nuraghenzeit, die nicht nur zum Schlafen, sondern auch zum Arbeiten benutzt wurden: hier wurde der Käse hergestellt und auf den "su kannitthu" gelagert. Hier trocknete der Käse an der Luft und wurde dabei gleichzeitig ein wenig geräuchert.
Die folkloristischen Mittag- oder Abendessen im Freien mit den Hirten können von Mai bis September für mindestens 6 Personen frühzeitig reserviert werden. Während der übrigen Jahreszeiten kann man in den besser ausgestatteten Hütten essen.
Das typische Menu, das hier von den Hirten angeboten wird, besteht aus einem herzhaften Ricotta, lokalem Aufschnitt, Lamm und Spanferkel am Spieβ, Käse (’pecorino’, ’casu axedu’), dem traditionellen Brot ’carasau’ und ’ispianadas’, Cannonau, typischen Süβigkeiten und dem traditionellen ’acquavite’.
Auf Anfrage gibt es dazu Folklore von ’su tenore’, dem berühmten Gesang der Ogliastra mit mehreren Stimmen und dem ’ballu tundu’, sardischer Volkstanz. Zwischen Mai und Juni ist es auch möglich, eine der beeindruckenden Traditionen der Hirtenwelt zu erleben: die rituelle Schafschur ’sa tundimenta’